Mit Wrike gibt es ein weiteres der Projektmanagement-Systeme, die sich ein wenig an Ansana orientieren. Der Service ist von Andrew Filev bereits 2006 ins Leben gerufen worden, der das Projekt zunächst selbst finanzierte. Erst im Jahr 2012 gab es eine Investition in Höhe von einer Million Dollar als Angel Funding, in einer weiteren Runde flossen dann 10 Millionen Dollar in die Kasse und damit begann auch die Skalierung des Unternehmens weltweit. Heute ist Wrike in mehreren Sprachen verfügbar, darunter Spanisch, Portugiesisch, Französisch, Deutsch, Englisch, Russisch, Japanisch und Mandarin.

Wrike besteht aus zwei Teilen, einem Projektmanagement und dem Teil, in dem die Teams miteinander kollaborieren können. Theoretisch könnte man auch nur einen Teil des Services benutzen, in der Praxis ist das aber wenig sinnvoll. Wrike richtet sich an kleinere und mittlere Unternehmen, auch wenn es selbst auf seiner Webseite große Namen wie Google und Fitbit anführt. Es ist ein Software-as-a-Service, was bedeutet, dass man für die Nutzung bezahlen muss.

Teurer als andere Anbieter

Zwar gibt es eine Gratisversion, mit der kann man aber nur zwei Projekte verwalten und hat nur recht wenige Funktionen zur Verfügung. Was die kostenpflichtigen Versionen angeht, ist Wrike eher auf der teuren Seite der Angebote, mit sportlichen 50 Dollar für bis zu zehn Benutzer pro Monat, wenn man pro Jahr bezahlt. Da sind andere Anbieter günstiger und bieten auch noch mehr. Die Kosten steigen noch weiter mit der Zahl der Benutzer. Eingeschlossen sind auch 5GB Speicherplatz, was wenig erscheint. Man kann allerdings andere Dienste wie Google Drive oder Dropbox einbinden und so seinen Speicherplatz vergrößern.

Was die Bedienung angeht, hat man wie bei den meisten Wettbewerbern auch eine Menüleiste an der linken Seite, die aber schon recht umfangreich ist. Es ist sehr umfangreich einsetzbar, was den Nutzer bisweilen etwas verwirren kann. Der Umfang reicht dabei vom reinem To-Do-Werkzeug über Scrum-tool bis hin zu komplexem Projektmanagement mit Gantcharts und Meilensteinen sowie detaillierten Berichten.