Wenn man sich dafür entschieden hat, mit Wrike zu arbeiten, dann gilt es zunächst zwei Dinge zu tun: Ein Projekt aufzusetzen und Teammitglieder einzuladen. Dabei sollte man sich am besten an seinem Computer befinden, denn die App hat einige Einschränkungen und aus unerfindlichen Gründen lässt es Wrike zumindest unter Android nicht zu, den Dienst im Browser zu benutzen.

Man sollte sich vorher überlegen,

welche Anforderungen man hat, denn Wrike ist mehr als nur ein Werkzeug für das Projektmanagement. Es ist auch dafür gedacht, dass Aufgaben überwacht und verteilt werden, oder genauer gesagt: das einfach die Arbeit erledigt wird. Damit begibt es sich fast schon in den Bereich der Kanban und Agile Angebote, und es gibt Firmen, die es auch in dieser Richtung benutzen. So kann man Tasks auch statt in ein Projekt zu verankern in einen Ordner legen, der auch wieder Unterordner haben kann. Das ist oft dann sinnvoll, wenn man zum Beispiel Verwaltungsaufgaben in einer Firma hat, daraus aber kein Projekt machen will.

Wrike ist in der Lage, die Zeit zu stoppen, die für bestimmte Aufgaben benötigt wird. Diese Daten können auch exportiert werden, was schon deshalb notwendig ist, weil es bislang keine eigene Rechnungsstellung in Wrike gibt.

Alle Aufgaben könne mit einem Zeitlimit versehen werden, man kann eintragen wann eine Aufgabe beginnen soll und wann sie fertig sein soll – aus unerfindlichen Gründen kann man aber nur den Tag eintragen und keine Uhrzeit. Eine der großen Stärken von Wrike ist der Ganttchart, der sowohl im Browser als auch in der App hervorragende Dienste leistet, intuitiv zu bedienen ist und vor allem den Benutzer Änderungen per Drag und Drop vornehmen lässt.

Während Wrike zwar die Aktivitäten in einem Projekt versucht in einem Newsstream anzuzeigen, wie es auch Slack und Asana machen, fehlt ein wichtiges Element: ein Chat. In Zeiten in denen Messenger die SMS ablösen wäre das eine wünschenswertes Funktion.